FAQ zu Spam- & Virenschutz
Hier finden Sie Antworten zu den häufig gestellten Fragen.
Haben Sie Fragen zu einem bestimmten Thema oder interessieren Sie einige Fachbegriffe? Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Anworten zu unserem Geschäftsbereich Spam- und Virenschutz. Wenn Sie Hilfe benötigen oder Fragen zu unseren Produkten haben, können Sie gerne unseren Rückrufservice nutzen, über unser Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen oder einfach eine E-Mail oder ein Fax an 07161 93339-99 senden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen immer auch telefonisch unter 07161 93339-0 zur Verfügung. |
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Häufig gestellte Fragen zu Spam- und Virenschutz:
- Was hat es mit der Zustellpflicht auf sich?
- Welche Vorteile bietet der zentrale Spam- & Virenschutz bei imos?
- Wie hoch ist die Filter-Quote?
- Welche Verfahren werden gegen Spam eingesetzt?
- Was sind Realtime Blacklisten (RBL)?
- Was ist CallAhead?
- Warum sollte CallAhead eingesetzt werden?
- Was ist der Unterschied zwischen filtern und abweisen von E-Mails?
- Welche Probleme bringt eine dynamische IP-Adresse beim Internetzugang mit sich?
- Können die zentralen Spam- und Virenscanner von imos mit lokalen Lösungen kombiniert werden?
- Welche Verfahren darf ein lokaler Spamfilter oder MailServer nicht mehr einsetzen?
- Wird weiterhin ein lokaler Virenscanner benötigt oder empfohlen?
- Warum sollte man kein Catch-All Konto verwenden?
Was hat es mit der Zustellpflicht auf sich?
Als Provider sind wir verpflichtet E-Mails, die wir annehmen auch korrekt zuzustellen. Das betrifft die eingehenden als auch abgehenden E-Mails unserer Kunden. Wenn wir E-Mails nicht zustellen können, werden diese 5 Tage lange auf unseren MailServern zwischengespeichert, während immer wieder neue Zustellversuche unternommen werden.
Welche Vorteile bietet der zentrale Spam- & Virenschutz bei imos?
Da ein sehr großer Anteil unerwünschter E-Mails bereits von unseren zentralen Systemen abgewiesen oder gefiltert wird, wird dem Kunden nur noch ein sehr kleiner Anteil an "normalen" E-Mails zugestellt. Das entlastet die Internetanbindung und den lokalen E-MailServer.
Wie hoch ist die Filter-Quote?
Unsere mehrstufigen, zentralen Spamfilter reduzieren das Aufkommen von unerwünschten E-Mails in der Regel um über 98%.
Welche Verfahren werden gegen Spam eingesetzt?
Die wichtigsten Verfahren sind RBL (Realtime Blacklisten), Greylisting, CallAhead (Empfängervalidierung), statische und statistische Filter.
Was sind Realtime Blacklisten (RBL)?
Als Realtime Blacklisten (RBL) werden Listen bezeichnet, nach denen vor der Annahme einer E-Mail überprüft wird, ob der sendende MailServer für das Versenden von Spam oder Viren bekannt ist. E-Mails von "gelisteten" Servern werden bereits auf den zentralen Systemen von imos abgewiesen.
Was ist CallAhead?
Bei CallAhead bzw. bei der Empfängervalidierung wird von den Spam- und Virenscannern von imos geprüft, ob die E-Mailadresse auch auf dem Zielserver existiert. Ist dies nicht der Fall, wird die E-Mail von den zentralen Systemen von imos abgewiesen.
Warum sollte CallAhead eingesetzt werden?
Nimmt ein Mailserver E-Mails zunächst an, um erst danach den Absender darüber zu informieren, dass es den Empfänger bzw. die E-Mailadresse nicht gibt, muss er eine neue E-Mail mit einer entsprechenden Fehlermeldung zurücksenden. Diese neue E-Mail nennt man Bounce-Mail. Da Spammer i.d.R. mit ungültigen E-Mailadressen versenden, können die Bounces nicht zugestellt werden und "verstopfen" u.U. das MailSystem.
Was ist der Unterschied zwischen filtern und abweisen von E-Mails?
Um den Inhalt einer E-Mail auf Spam zu prüfen/filtern, muss diese logischerweise zuerst angenommen werden. Unter Umständen wird die E-Mail bis zum Benutzer durchgestellt und belastet die Infrastruktur des Kunden wie Internetzugang, Mailserver und Mailkonten. Kann eine E-Mail zentral abgewiesen werden, gelangt die E-Mail gar nicht bis in die Infrastruktur des Kunden.
Welche Probleme bringt eine dynamische IP-Adresse beim Internetzugang mit sich?
Bei Internetzugängen mit dynamischen IP-Adressen ist die Zustellung per SMTP auf die IP-Adresse eines lokalen MailServers nicht möglich. Außerdem kann es vorkommen, dass die IP-Adresse durch den "Vorgänger" auf eine Blacklist gelangt ist und somit ein Versenden von E-Mails dadurch nicht möglich ist.
Können die zentralen Spam- und Virenscanner von imos mit lokalen Lösungen kombiniert werden?
Ja - ohne Probleme. Allerdings machen einige Maßnahmen auf lokalen Spamfiltern keinen Sinn mehr und müssen deaktiviert werden.
Welche Verfahren darf ein lokaler Spamfilter oder MailServer nicht mehr einsetzen?
Wenn der zentrale Spam- & Virenschutz von imos genutzt wird, machen lokal Maßnahmen wie Greylisting oder IP-Blacklisten keinen Sinn mehr, da die E-Mails immer von einem imos-Server zugestellt werden. Es wäre sogar sehr problematisch, wenn der lokale MailServer nicht alle E-Mails von den MailServern von imos annehmen würde
Wird weiterhin ein lokaler Virenscanner benötigt oder empfohlen?
Auf jeden Fall, denn es können weiterhin Viren über Datenträger wie CD/DVD, USB-Stick o.a. auf Rechner oder Server gelangen. Durch die zentralen Systeme von imos verringert man das Aufkommen von Spam und Viren erheblich.
Warum sollte man kein Catch-All Konto verwenden?
Weil es dann nicht möglich ist, E-Mails an ungültige E-Mailadressen abzuweisen. Dadurch steigt das Aufkommen von Spam erheblich an
