FAQ - Internetanbindungen
Hier finden Sie Antworten zu den häufig gestellten Fragen.
Haben Sie Fragen zu einem bestimmten Thema oder interessieren Sie einige Fachbegriffe? Hier finden Sie die häufigsten Fragen und Anworten zu unserem Geschäftsbereich Internetanbindungen. Wenn Sie Hilfe benötigen oder Fragen zu unseren Produkten haben, können Sie gerne unseren Rückrufservice nutzen, über unser Kontaktformular eine Nachricht hinterlassen oder einfach eine E-Mail oder ein Fax an 07161 93339-99 senden. Selbstverständlich stehen wir Ihnen immer auch telefonisch unter 07161 93339-0 zur Verfügung. |
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Häufig gestellte Fragen zu Internetanbindungen:
- Was ist der Unterschied zwischen einer Internetanbindung und einem Internetzugang?
- Was ist ein Fallback?
- Was ist eine feste IP-Adresse und für was wird diese benötigt?
- Was ist der Unterschied zwischen einem asymmetrischen und einem symmetrischen Zugang?
- Was ist der Unterschied zwischen einem DSL-Anschluss und einem DSL-Zugang?
- Von was ist die Bandbreite eines DSL-Anschlusses abhängig?
- Was ist eine TAL?
- Was ist eine CuDA?
- Was ist ein HVt?
- Was ist der APL?
- Für was steht ASB?
- Für was steht ONKZ?
- Für was steht KVz?
- Für welche Abschnitte ist imos bzw. der Carrier zuständig und für welche nicht?
- Kann man die maximale Bandbreite vorab verbindlich messen?
- Welche Angaben sind erforderlich, um die maximale Bandbreite zu ermitteln?
- Was ist eine OPAL?
- Was ist die Zwangstrennung?
- Gibt es bei SHDSL eine Zwangstrennung?
- Was ist der Unterschied zwischen SDSL und SHDSL?
Was ist der Unterschied zwischen einer Internetanbindung und einem Internetzugang?
Als Internetzugang bezeichnen wir einen einzelnen Zugang zum Internet wie z.B. eine SHDSL-Standleitung oder eine DSL-Wählverbindung. Wenn wir mehrere Zugänge kombinieren (Hauptzugang + Fallbackzugang) bezeichnen wir dies als eine Internetanbindung.
Was ist ein Fallback?
Als Fallback bezeichnen wir einen zusätzlichen Internetzugang, auf den automatisch bei Ausfall des Hauptzugangs (unter Beibehaltung der IP-Adressen) gewechselt wird.
Was ist eine feste IP-Adresse und für was wird diese benötigt?
Eine feste IP-Adresse wird benötigt, um einen Rechner jederzeit über das Internet erreichen zu können z.B. wenn man E-Mails auf einen lokalen Server zustellen oder einen Zugriff per VPN realisieren möchte.
Was ist der Unterschied zwischen einem asymmetrischen und einem symmetrischen Zugang?
Bei einem asymmetrischen Zugang stehen im Upstream nur ca. 6-10% des Downstreams zur Verfügung. Bei einem symmetrischen Zugang sind Down- und Upstream gleich. Gängige Bandbreiten bei DSL-Anschlüssen sind 16.000|1.024 kbit/s, 6.072|512 kbit/s, 3.072|384 kbit/s, 2.048|192 kbit/s, 1.024|128 kbit/s, 768|128 kbit/s, 384|64 kbit/s (Down-/Upstream).
Was ist der Unterschied zwischen einem DSL-Anschluss und einem DSL-Zugang?
Der DSL-Anschluss stellt die technische Grundlage für die Nutzung eines DSL-Internetzugangs dar. Der DSL-Anschluss bestimmt Merkmale wie Bandbreite, Zwangstrennung und Paketlaufzeiten. Der DSL-Zugang Merkmale wie IP-Adressen oder das Abrechnungsmodell.
Von was ist die Bandbreite eines DSL-Anschlusses abhängig?
Die Bandbreite ist von der Dämpfung, die wiederum von Länge und Querschnitt der einzelnen Abschnitte der TAL abhängig ist.
Was ist eine TAL?
TAL ist die Abkürzung für Teilnehmer-Anschluss-Leitung. Als TAL wird die CuDA vom HVt zum APL bezeichnet :-)
Was ist eine CuDA?
CuDA steht für Kupferdoppelader. Für die Bereitstellung von DSL, SDSL oder SHDSL werden geeignete Kupferdoppeladern benötigt, wie für einen ISDN- oder analogen Telefonanschluss .
Was ist ein HVt?
HVt steht für Hauptverteiler oder auch Vermittlungsstelle. In der Vermittlungsstelle laufen alle TALs bzw. Anschlüsse eines ASBs zusammen.
Was ist der APL?
APL steht für Abschlusspunkt Linie. Die CuDAs der Netzbetreiber wie die Telekom enden beim APL, der sich in der Regel im Keller eines Gebäudes befindet.
Für was steht ASB?
ASB steht für Anschlussbereich, jeder ASB gehört zu genau einer ONKZ. Eine ONKZ ist oft in mehrere Anschlussbereiche unterteilt. Die ONKZ 07161 für Göppingen und seine Stadtbezirke aber auch für umliegende Städte wie Uhingen und Eislingen ist in die Anschlussbereiche 2, 3, 4, 5, 7 und 81 unterteilt.
Für was steht KVz?
KVz steht für Kabelverzweiger. Das sind ca. 1 - 1.5 Meter hohe, graue Verteilerkästen am Straßenrand, in denen die TALs der umliegenden Gebäude zusammenlaufen und zum nächst größeren KVz oder direkt zum HVt geführt werden.
Für welche Abschnitte ist imos bzw. der Carrier zuständig und für welche nicht?
Die Verantwortung für eine "Leitung" endet immer beim APL. Soll eine Leitung z.B. im Serverraum im 2. Stock installiert werden, muss der Gebäudeinhaber oder Mieter für eine geeignete Kabel im Gebäude sorgen.
Kann man die maximale Bandbreite vorab verbindlich messen?
Eine absolut verbindliche Aussage über die realisierbare Bandbreite kann man vor der Installation nicht treffen, da letztendlich die Qualität aller Leitungen bis zum Endgerät entscheidend ist und sogar Leitungen anderer DSL/SHDSL-Nutzer in einem Gebäude eine Rolle spielen. In vielen Fällen sind aber ausreichend Indikatoren (Länge TAL, bestehende Bandbreiten, etc.) vorhanden, um eine nahezu verbindliche Aussage treffen zu können.
Welche Angaben sind erforderlich, um die maximale Bandbreite zu ermitteln?
Über die Rufnummer eines ISDN oder analogen Anschlusses kann man bereits eine sehr gute Aussage über die realisierbare Bandbreite treffen. Bei einem Anlagenanschluss ist die sogenannte Anschlusskennung erforderlich, die auf der Rechnung der Telekom zu finden ist.
Was ist eine OPAL?
OPAL steht für Optische Anschlussleitung. Optische Anschlussleitungen werden über Glasfaserkabel realisiert, die sehr hohe Bandbreiten ermöglichen. Allerdings sind diese sehr teuer und für DSL oder SHDSL ungeeignet, da hierfür CuDAs benötigt werden.
Was ist die Zwangstrennung?
Speziell bei Internetzugängen über DSL-Anschlüsse (asymmetrisch und symmetrisch) erfolgt nach maximal 24 Stunden Verbindungsdauer eine Zwangstrennung - d.h. der Zugang zum Internet wird für einige Sekunden kurz unterbrochen.
Gibt es bei SHDSL eine Zwangstrennung?
Nein.Bei unseren SHDSL-Standleitungen gibt es keine Zwangstrennung.
Was ist der Unterschied zwischen SDSL und SHDSL?
SDSL und SHDSL sind unterschiedliche Übertragungstechnologien. SHDSL ist hochwertiger aber dafür nicht bundesweit verfügbar.
